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Sarah in Kirgistan

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Die ersten Tage

Ich habe gerade den ersten Arbeitstag hinter mich gebracht und ich denke, es wird Zeit, dass ihr von mir hört.

Den Flug habe ich gut überstanden. Im ersten Flieger Richtung Moskau saß ich in einer Maschine gefüllt mit vietnamesichen Großfamilien. Die Lautstärke war enorm, so dass ich keine Durchsage verstanden habe. Dann endlich in Moskau angekommen, musste ich erstmal auf die Toilette...kaum habe ich das stille Örtchen verlassen, war überhaupt niemand mehr zu sehen oder zu hören...Also bin ich in die Richtung gegangen, in der die anderen Passagiere verschwunden waren. Nach der nächsten Kurve standen sie alle (mucksmäuschenstill!!!) und haben auf ihre Passkontrolle gewartet. Als ich dran war wurde mir auf russichem Englisch mitgeteilt, dass ich zu Terminal F muss und irgendwas von 25 min. Fussweg. Da ich bisher noch kein Wort verstanden habe, dachte ich mir, dass kann nicht sein. Nach 30 Minuten Fußweg (mit ein paar kleinen Irrungen und Wirrungen) bin ich dann endlich bei Terminal F angekommen. Der Flug nach Kirgistan war dann auch O.K. In Kirgistan habe ich dann leider ein zweites Visum beantragt, weil ich wieder nichts verstanden habe...Die Frau am Schalter war "not amused" über die doppelte Schreibarbeit. Zu meiner großen Überraschung, standen am Ausgang dann auch zwei von meinen Mitbewohnern und luden mich in ein privates Taxi ein.

In der WG angekommen (6 Uhr früh). War leider noch niemand wach und wir tranken erstmal Chai (Tee). Hat mir im ersten Moment leider gar nicht geschmeckt, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, denn es gibt einfach immer Chai...Den ersten Tag habe ich dann mit den ersten Einkäufen und kennenlernen der WG hinter mich gebracht. In der WG wird Englisch gesprochen, aber ich merke, langsam kann ich mich doch ganz gut auf Englisch mitteilen und ich verstehe 80% des Gesagten...( Ja Mama, ich wollte nie Vokabeln lernen).

Heute hatte ich dann endlich den ersten Arbeitstag. Ich bin mit Lukas zusammen Maschruttka gefahren. Ich arbeite mit ihm (zum Glück) im gleichen Projekt und wir haben gleiche Arbeitszeiten. Dadurch bin ich auch angekommen wo ich hinsollte und wieder zurückgekommen. Meine Arbeit war super! zuerst wurde ich der Chefin vorgestellt, die Deutsche ist. Mit ihr habe ich das Organisatorische und meine Aufgaben besprochen.Glücklicherweise bin ich im Kindergarten gelandet. Meine Arbeitszeiten sind von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr und auch nur von Montag-Freitag. Im Kindergarten arbeite ich mit 3 anderen Frauen zusammen. 2 davon sind Erzieherinnen und eine ist die Köchin und Putzfee. Wir haben eine gute Köchin es gibt Morgens Milchreis (etwas gewöhnungsbedürftig) Mittags Suppe und etwas anderes (heute Nudeln) und zum Nachmittag nochmal Kekse. Zu trinken gibt es immer Chai. Da alle Kinder einen Mittagsschlaf machen, habe ich von 13-14.30 Uhr Mittagspause. Die Zeit werde ich nutzen um mit der einen Erzieherin Russich zu lernen. Sie war selbst für 2 Jahre in Deutschland (als Au pair) und konnte mir heute alles auf deutsch sagen. Das hat es für mich sehr einfach gemacht. Ich weiß von meinen Mitb ewohnern, dass die in Projekten sind, wo niemand deutsch spricht...

Ich glaube, das reicht für´s erste. Wenn ihr mehr wissen wollt oder Fragen habt, dann schreibt mir einfach eine Mail.

paka

Sarah

3.11.11 15:47
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sebastian (3.11.11 21:24)
Wow! Das klingt cool.
Wenn das so weitergeht wirst du im kommenden Jahr sehr viel Spaß und viele tolle Erfahrungen haben.


Swantje (5.11.11 15:08)
ja, das klingt wirklich cool...aber immer dieser chai ;-) ich vermisse dich! aber ich freu mich auch für dich, dass deine mitbewohner nett zu sein scheinen und es dir so gut geht! bis bald am tel.! swantje

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